Tobacco Caye

Die Insel begrüßt uns wie im Bilderbuch: kleine bunte Hütten unter Palmen, einfach paradiesisch. Der besondere Vibe ergreift uns sofort und wir sind ab der ersten Minute tiefenentspannt. Vom Anleger zu unserer Unterkunft Joe Jo‘s by the Reef sind es nur ein paar Meter durch den Sand. Wir treffen unseren Host David und beziehen unsere Hütte.

Seine Frau Carmen bereitet uns sogar noch ein verspätetes Mittagessen und so können wir gestärkt zum ersten Inselrundgang aufbrechen. Aufgrund der Größe der Insel dauert dieser allerdings nur zehn Minuten und so schnappen wir uns kurzerhand ein Kayak und erkunden die Insel vom Wasser aus.

Da es auf Tobacco Caye keine Restaurants gibt hat jede der vier verschiedenen Unterkünfte eine Komplettverpflegung inklusive. Außerdem ist die Nutzung der unterschiedlichsten Sportgeräte kostenlos und jederzeit nutzbar. Neben Kayaks und Kanus stehen auch SUPs bereit. Und da Tobacco Caye quasi mitten im Belize Barrier Reef liegt, gibt es natürlich auch Schnorchelausrüstungen. Einfach rein ins Wasser und man kann losschnorcheln. Wer etwas weiter draußen tauchen möchte erkundigt sich am besten bei David, möglich ist alles.

Auf unserer Paddeltour machen wir noch einen kleinen Planschstopp und machen uns dann fürs Abendessen fertig. Als Carmen die Klingel läutet begeben wir uns in den Essensraum und lernen dort auch unsere Nachbarn kennen. Zum Abschluss gibt es noch ein leckeres Belikin und wir schlafen mit dem Meeresrauschen ein.

Die Tage auf Tobacco Caye verbringen wir im besten Urlaubsmodus – essen, paddeln, schnorcheln, planschen, relaxen und nach dem Mittagessen nochmal von vorne. In der Bar vom Reef‘s End lernen wir die Inhaber Lilly und Pal kennen. Ein super nettes Pärchen, das die Hälfte des Jahres auf Tobacco Caye verbringt und sonst in Schweden lebt. Lilly ist Künstlerin und animiert ihre Gäste sich auch künstlerisch auszuleben bzw. auszuprobieren. Aus angeschwemmtem Treibgut sind bereits diverse Schilder von Gästen aus aller Welt entstanden und auch wir sind sofort angefixt von der Idee uns zu verewigen. Lilly stellt alles notwendige zur Verfügung: ein Stück Treibgut, Farben und Pinsel. Da es bereits ein Schild aus Hamburg gibt, gestalten wir eines mit Bezug zu St. Pauli und sind super stolz auf unser Werk.

Die Abende verbringen wir oft in der Bar, lernen viele nette Menschen kennen und erfahren auch einiges über die Insel. Unser Host David, der gebürtiger Belizianer ist, erzählt viel über die verschiedenen Kulturen, die hier zusammenleben. Wir erhalten auch den guten Tipp, unsere Belize Dollar unbedingt in im Land loszuwerden, denn Guatemala erkennt den kleinen Nachbarstaat nicht als eigenständig an und akzeptiert somit auch die eigene Währung nicht. Damit kommen auch die ersten Gedanken an die Weiterreise nach Guatemala. Vorfreude mit einer Brise Wehmut, denn auf Tobacco Caye könnten wir es auch noch ein paar Tage, Wochen oder Monate länger aushalten. <3

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