Pilgern auf dem Camino del Norte – von San Sebastian bis Pobeña

Camino del norte

Anfang

Pilgern ist alles. Nur kein Spaziergang. Vielmehr ist es eine körperliche und geistige Herausforderung. Wie weit kann ich gehen, bis mein Körper kapituliert? Wie lange dauert es, bis ich an meine persönlichen Grenzen stoße? Und wie lange dauert es, bis ich mich einfach nur noch auf den Boden legen und heulen möchte?

Camino del norteWer Antworten auf diese Fragen finden möchte, entscheidet sich für eine Reise auf dem Jakobsweg. Um dem Trubel des „Hauptverkehrsweges“, dem Camino Francés, zu entgehen, bietet sich der Küstenweg an, der Camino del Norte, der zwischen Irun und Santiago de Compostela am Meer entlang läuft und weitaus weniger frequentiert ist. Wer viel Zeit hat, läuft den kompletten Weg, wer nur drei Wochen Zeit hat, begnügt sich mit einer Teilstrecke. Meine Freundin und Reisemaedchen-Kollegin Elena und ich haben uns für die Strecke zwischen San Sebastian und „so weit wir kommen“ entschieden.

Die Vorbereitung
Ein gut gepackter Rucksack ist existenziell, weshalb wir diesem Thema einen eigenen Beitrag gewidmet haben. Den findet ihr hier: KLICK

Die Anreise
Den Camino del Norte erreicht man am besten über Bilbao. Der Flughafen wird nicht nur von großen Airlines angeflogen, sondern auch von einigen Billigfliegern – perfekt für den kleinen Geldbeutel. Direkt vorm Terminal fährt ein Bus nach San Sebastian, von wo aus man weiter nach Irun reisen kann, wenn man zum offiziellen Startpunkt fahren möchte. Da wir uns noch einen Tag San Sebastian gönnen wollten, bevor es auf Wanderschaft geht, haben wir uns dort ins Hostel „A room in the city“ eingebucht, das nur wenige Meter vom Strand und somit vom offiziellen Jakobsweg entfernt liegt.

Tja, und dann ging’s plötzlich los! Aber lest selbst:

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