Busfahren in Paraguay

Insgesamt 75 Tage lang ist Reisemaedchen Paulina unterwegs in Südamerika. Von Rio de Janeiro ging es weiter Richtung São Paolo und Foz do Iguaçu – und von dort aus nach Asunción, der Hauptstadt von Paraguay.

Drei Dinge, die man über das Busfahren in Paraguays Städten wissen sollte

Streckennetz
Quasi nicht vorhanden. Zumindest kein Offizielles. Zwar gibt es Nummern auf den Bussen, das heißt aber noch lange nicht, dass auch eine bestimmte Route gefahren wird. Man kann also nur hoffen und den Busfahrer bezirzen, dass er bei der gewohnten Strecke bleibt. Meistens funktioniert das auch, aber lieber noch mal nachfragen, ob das angepeilte Ziel auch dabei ist.

Bushaltestellen
Ja, die gibt es durchaus. Sie werden aber völlig überbewertet. Meistens hebt man einfach kurz die Hand und springt in den Bus. Die Betonung liegt auf springen. Denn selten hält der Bus wirklich. Ein- und Aussteigen funktioniert während der Fahrt. Da kann sich der Hamburger Verkehrsbund HVV noch eine dicke Scheibe abschneiden.

Auf der Fahrt
Pediküre-Set oder Orangen beim Großeinkauf vergessen? Gar kein Problem: Im Minutentakt steigen Händler in die lokalen Busse ein, die einem von Socken über Ladekabel bis hin zu diversen Lebensmitteln alles anbieten. Und wer seine Einkaufs-To-Do-Liste schon vorab abgearbeitet hat, der kann sich entspannt zurücklehnen und den Musikern lauschen. Denn auch die versuchen ein paar Moneten während der Fahrt abzugreifen. Die ganz Mutigen wünschen sich einen Song von Justin Bieber <3

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